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	<title>Kommentare zu: Nieder mit Bolognese!</title>
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		<title>Von: Peter Würz</title>
		<link>http://thomashaemmerli.ch/2009/11/nieder-mit-bologonese/#comment-188</link>
		<dc:creator>Peter Würz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 17:24:31 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde,  Aula-Besetzungen sind grunds&#228;tzlich r&#252;cksichtlos. So hatte die einw&#246;chige Beanspruchung dieses gr&#246;ssten Raumes an der Uni Basel durch 40 Studierende gravierende Folgen. Neben der St&#246;rung des regul&#228;ren Studienbetriebes musste die Unileitung 1200 bis 1600 zahlende Besucher der Senioren-Universit&#228;t in kleinere externe S&#228;&#228;le mit entsprechender Ausfallquote  umquartieren. Diese Summe ergibt sich aus 2 doppelt gef&#252;hrten Wochenkursen à 300 bis 400 Personen der Grosseltern-Generation. Wo bleibt da die Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit?  Der Verfasser h&#228;tte besser daran getan, seine Reminiszenzen an eigene Studentenzeiten zu &#252;berdenken, anstatt flapsige Vorschl&#228;ge zu machen. Dann w&#228;re er mit seinem fehlerhaften Latein bald zu Ende.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde,  Aula-Besetzungen sind grunds&#228;tzlich r&#252;cksichtlos. So hatte die einw&#246;chige Beanspruchung dieses gr&#246;ssten Raumes an der Uni Basel durch 40 Studierende gravierende Folgen. Neben der St&#246;rung des regul&#228;ren Studienbetriebes musste die Unileitung 1200 bis 1600 zahlende Besucher der Senioren-Universit&#228;t in kleinere externe S&#228;&#228;le mit entsprechender Ausfallquote  umquartieren. Diese Summe ergibt sich aus 2 doppelt gef&#252;hrten Wochenkursen à 300 bis 400 Personen der Grosseltern-Generation. Wo bleibt da die Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit?  Der Verfasser h&#228;tte besser daran getan, seine Reminiszenzen an eigene Studentenzeiten zu &#252;berdenken, anstatt flapsige Vorschl&#228;ge zu machen. Dann w&#228;re er mit seinem fehlerhaften Latein bald zu Ende.</p>
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		<title>Von: haemmerli</title>
		<link>http://thomashaemmerli.ch/2009/11/nieder-mit-bologonese/#comment-185</link>
		<dc:creator>haemmerli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:01:43 +0000</pubDate>
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		<description>Right, stimmt, ich hatte etwa f&#252;nf Paar weisse Hosen, die jeweils schon am ersten Tage aussahen wie H&#246;lle.

Ausserdem haben die Kollegen Ulrich Goetz und Doktor Balz Sp&#246;rri mit Fug moniert, dass es bei der xy-Chromosomen Struktur von Hans Heinrich Schmid nat&#252;rlich &quot;delendum esse&quot; heissen muss und nich &quot;delendam&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Right, stimmt, ich hatte etwa f&#252;nf Paar weisse Hosen, die jeweils schon am ersten Tage aussahen wie H&#246;lle.</p>
<p>Ausserdem haben die Kollegen Ulrich Goetz und Doktor Balz Sp&#246;rri mit Fug moniert, dass es bei der xy-Chromosomen Struktur von Hans Heinrich Schmid nat&#252;rlich &#8220;delendum esse&#8221; heissen muss und nich &#8220;delendam&#8221;.</p>
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		<title>Von: Constantin</title>
		<link>http://thomashaemmerli.ch/2009/11/nieder-mit-bologonese/#comment-184</link>
		<dc:creator>Constantin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 02:22:22 +0000</pubDate>
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		<description>Wow. Was f&#252;r ein nettes Foto - und darauf sehen wir alle aus, als h&#228;tten wir uns damals noch nie rasieren m&#252;ssen. Im Gegensatz zu Dir: In meiner Erinnerung trugst du einen Lateinlehrer-Kranzbart und weisse Hosen, als du dich auf die Kanzel geschwungen hast und dem revolution&#228;ren Subjekt eingesch&#228;rft hast, Paasport immer dabei zu haben, aber den Bullen nicht einmal die Uhrzeit zu verraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow. Was f&#252;r ein nettes Foto &#8211; und darauf sehen wir alle aus, als h&#228;tten wir uns damals noch nie rasieren m&#252;ssen. Im Gegensatz zu Dir: In meiner Erinnerung trugst du einen Lateinlehrer-Kranzbart und weisse Hosen, als du dich auf die Kanzel geschwungen hast und dem revolution&#228;ren Subjekt eingesch&#228;rft hast, Paasport immer dabei zu haben, aber den Bullen nicht einmal die Uhrzeit zu verraten.</p>
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		<title>Von: Monika Dommann</title>
		<link>http://thomashaemmerli.ch/2009/11/nieder-mit-bologonese/#comment-183</link>
		<dc:creator>Monika Dommann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:31:27 +0000</pubDate>
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		<description>Viele sah ich da das erste Mal und viele Jahre bevor ich mich erstmals getraute an der Uni das Maul aufzureissen: Auch Erika nat&#252;rlich, die damals noch blond trug und Haemmerli in weissen (?) Bluejeans..... ich kann nicht mal sagen, ob ich die Braunhaarige bin, die stumm vorne links sitzt. Ich war dann bezeichnenderweise in der AG, die sich um das Fest, sprich: das Fressen und Saufen k&#252;mmerte. Die vielen Sprachregeln (damals der Lackmustest der inner circles – die feministischen waren die h&#228;rtesten) wollten sich bei mir nicht recht einschleifen und doch versprach die Uni aufregender zu sein, als das Leben im Dorf, wo ich herkam und die Jobs, mit denen ich mein Studium verdiente. Dass ich dann irgendwann nicht mehr alleine B&#252;cher verschlang, mich immer &#246;fters zu Wort meldete und die Seminar- und Abschlussarbeiten zu meinen eigenen Projekten machte, war wohl im R&#252;ckblick nicht wegen, sondern trotz des Angebots im Vorlesungsverzeichnis, wo die Highlights rar blieben. Immerhin gab es zum Beispiel Braun: Da ging frau nicht bloss hin, weil zuk&#252;nftige Busenfreundinnen und coole Jungs auch da waren. Die Lust an der Uni kam dann in den Lesegruppen, die  aufbl&#252;hten. Da wurde das getan, was Menschen um die zwanzig hoffentlich immer tun werden, wenn sie sich pl&#246;tzlich an einem Ort finden, wo ihr grosser Hunger nicht gestillt wird: in grossen T&#246;pfen Bolognese kochen, Fusel trinken, flirten, streiten und sich dabei neue Welten zusammenlesen. Zwanzig Jahre sp&#228;ter bin ich Bestandteil des Vorlesungsverzeichnisses der Uni Basel und kriegte die Tage E-Mails von ein paar Studis, die sich w&#228;hrend der Aulabesetzung in Basel (die ganze Uni ist inzwischen ja wireless vernetzt) bei mir ganz h&#246;flich vom Seminar abmeldeten („da ich mich an der Besetzung der Aula beteilige und hier stark involviert bin“). Die Studentinnen von 2009 sammeln Creditpoints, jobben in Call-Centers, pendeln von Praktikum zu Praktikum, arbeiten dabei best&#228;ndig an ihrem Curriculum Vitae und sind eine Nummer in SAP Systemen. Als Dozentin verwalte ich Module ihres CVs und vergebe Punkte, kreuze pass oder fail an, feilsche um Punkte und um Absenzen und hoffe doch auch, dass manche dabei auch coole Girls und Busenfreunde treffen und Hunger auf mehr kriegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Viele sah ich da das erste Mal und viele Jahre bevor ich mich erstmals getraute an der Uni das Maul aufzureissen: Auch Erika nat&#252;rlich, die damals noch blond trug und Haemmerli in weissen (?) Bluejeans&#8230;.. ich kann nicht mal sagen, ob ich die Braunhaarige bin, die stumm vorne links sitzt. Ich war dann bezeichnenderweise in der AG, die sich um das Fest, sprich: das Fressen und Saufen k&#252;mmerte. Die vielen Sprachregeln (damals der Lackmustest der inner circles – die feministischen waren die h&#228;rtesten) wollten sich bei mir nicht recht einschleifen und doch versprach die Uni aufregender zu sein, als das Leben im Dorf, wo ich herkam und die Jobs, mit denen ich mein Studium verdiente. Dass ich dann irgendwann nicht mehr alleine B&#252;cher verschlang, mich immer &#246;fters zu Wort meldete und die Seminar- und Abschlussarbeiten zu meinen eigenen Projekten machte, war wohl im R&#252;ckblick nicht wegen, sondern trotz des Angebots im Vorlesungsverzeichnis, wo die Highlights rar blieben. Immerhin gab es zum Beispiel Braun: Da ging frau nicht bloss hin, weil zuk&#252;nftige Busenfreundinnen und coole Jungs auch da waren. Die Lust an der Uni kam dann in den Lesegruppen, die  aufbl&#252;hten. Da wurde das getan, was Menschen um die zwanzig hoffentlich immer tun werden, wenn sie sich pl&#246;tzlich an einem Ort finden, wo ihr grosser Hunger nicht gestillt wird: in grossen T&#246;pfen Bolognese kochen, Fusel trinken, flirten, streiten und sich dabei neue Welten zusammenlesen. Zwanzig Jahre sp&#228;ter bin ich Bestandteil des Vorlesungsverzeichnisses der Uni Basel und kriegte die Tage E-Mails von ein paar Studis, die sich w&#228;hrend der Aulabesetzung in Basel (die ganze Uni ist inzwischen ja wireless vernetzt) bei mir ganz h&#246;flich vom Seminar abmeldeten („da ich mich an der Besetzung der Aula beteilige und hier stark involviert bin“). Die Studentinnen von 2009 sammeln Creditpoints, jobben in Call-Centers, pendeln von Praktikum zu Praktikum, arbeiten dabei best&#228;ndig an ihrem Curriculum Vitae und sind eine Nummer in SAP Systemen. Als Dozentin verwalte ich Module ihres CVs und vergebe Punkte, kreuze pass oder fail an, feilsche um Punkte und um Absenzen und hoffe doch auch, dass manche dabei auch coole Girls und Busenfreunde treffen und Hunger auf mehr kriegen.</p>
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		<title>Von: Erika  Hebeisen</title>
		<link>http://thomashaemmerli.ch/2009/11/nieder-mit-bologonese/#comment-182</link>
		<dc:creator>Erika  Hebeisen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:05:57 +0000</pubDate>
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		<description>Na ja, als &quot;Unitopie-Chefin&quot; habe ich mich nie verstanden  - schon gar nicht damals vor so vielen Jahren. W&#228;hrend der &quot;Unitopie&quot; h&#228;tte ich die Bezeichnung sofort als Widerspruch gegeisselt. Heute wundert es mich lediglich, dass ich so erinnert werde. 
&#220;brigens waren heute einige der damals in der &quot;Unitopie&quot; heftig Bewegten an der CD-Taufe von Scht&#228;rnef&#246;ifi - alle mit Nachwuchs selbstverst&#228;ndlich. Aber nicht wegen den politisch bewegten Semstern sind wir alte Eltern kleiner Kinder geworden. Und sowieso: H&#228;mmerli hat nat&#252;rlich wieder einmal recht mit seinen Einsch&#228;tzungen und vor allem seinem Appell an die aktuell protestierenden Studis: Eine bessere Schule f&#252;rs Leben ist an der Uni nicht zu haben!
PS: Foto ist von Gregor Niemeyer - meine ich - ein Freund von Res Zangger, der ja auch im Bild ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, als &#8220;Unitopie-Chefin&#8221; habe ich mich nie verstanden  &#8211; schon gar nicht damals vor so vielen Jahren. W&#228;hrend der &#8220;Unitopie&#8221; h&#228;tte ich die Bezeichnung sofort als Widerspruch gegeisselt. Heute wundert es mich lediglich, dass ich so erinnert werde.<br />
&#220;brigens waren heute einige der damals in der &#8220;Unitopie&#8221; heftig Bewegten an der CD-Taufe von Scht&#228;rnef&#246;ifi &#8211; alle mit Nachwuchs selbstverst&#228;ndlich. Aber nicht wegen den politisch bewegten Semstern sind wir alte Eltern kleiner Kinder geworden. Und sowieso: H&#228;mmerli hat nat&#252;rlich wieder einmal recht mit seinen Einsch&#228;tzungen und vor allem seinem Appell an die aktuell protestierenden Studis: Eine bessere Schule f&#252;rs Leben ist an der Uni nicht zu haben!<br />
PS: Foto ist von Gregor Niemeyer &#8211; meine ich &#8211; ein Freund von Res Zangger, der ja auch im Bild ist.</p>
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		<title>Von: Richard Blättler</title>
		<link>http://thomashaemmerli.ch/2009/11/nieder-mit-bologonese/#comment-181</link>
		<dc:creator>Richard Blättler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 20:14:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ja Hallo Thomas
ich kann mich gut erinnern, dass ich als blutiger Studi-Anf&#228;nger zuf&#228;llig in die Besetzung des Germanistischen Seminars reinlief. Meine erste Tat war die Gr&#252;ndung einer AG Theater. Mitten in der Nacht trafen sich diejenigen, die bereit waren zu proben. Ich glaube, wir waren etwa zu Dritt. Nun Theater war ja trotzdem genug. Danach wollte ich eine andere AG gr&#252;nden und nannte die Information, weil ich das so interessant fand. Erstaunlicherweise war das ein voller Erfolg. Du warst ja auch in der AG und weitere. Erst Tage sp&#228;ter bemerkte ich, dass die meisten andern das ganz anders verstanden als ich, n&#228;mlich publizistisch, wovon ich keinen Schimmer hatte. &#220;berhaupt verstand ich nicht viel, doch das st&#246;rte nicht. Dabeisein ist schon viel und ich lernte schnell. Am nachhaltigsten hat mich gepr&#228;gt, dass ich immer korrigiert wurde wenn ich nur in m&#228;nnlichen Formen sprach. Das tue ich bis heute nicht mehr. Doch noch wichtiger war, dass ich mit einem Schlag die halbe bewegte Universit&#228;t kannte und die mich. Das hat mein Netz enorm erweitert und mir die wichtigsten Erlebnisse und Lerneffekte im Studium verschafft. Ich will nicht bluffen, aber ich war an sehr wenigen Vorlesungen, habe kaum B&#252;cher gelesen und noch weniger Fachartikel. Und doch war mein Studium gut und eine optimale Vorbereitung auf das was da noch kam ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja Hallo Thomas<br />
ich kann mich gut erinnern, dass ich als blutiger Studi-Anf&#228;nger zuf&#228;llig in die Besetzung des Germanistischen Seminars reinlief. Meine erste Tat war die Gr&#252;ndung einer AG Theater. Mitten in der Nacht trafen sich diejenigen, die bereit waren zu proben. Ich glaube, wir waren etwa zu Dritt. Nun Theater war ja trotzdem genug. Danach wollte ich eine andere AG gr&#252;nden und nannte die Information, weil ich das so interessant fand. Erstaunlicherweise war das ein voller Erfolg. Du warst ja auch in der AG und weitere. Erst Tage sp&#228;ter bemerkte ich, dass die meisten andern das ganz anders verstanden als ich, n&#228;mlich publizistisch, wovon ich keinen Schimmer hatte. &#220;berhaupt verstand ich nicht viel, doch das st&#246;rte nicht. Dabeisein ist schon viel und ich lernte schnell. Am nachhaltigsten hat mich gepr&#228;gt, dass ich immer korrigiert wurde wenn ich nur in m&#228;nnlichen Formen sprach. Das tue ich bis heute nicht mehr. Doch noch wichtiger war, dass ich mit einem Schlag die halbe bewegte Universit&#228;t kannte und die mich. Das hat mein Netz enorm erweitert und mir die wichtigsten Erlebnisse und Lerneffekte im Studium verschafft. Ich will nicht bluffen, aber ich war an sehr wenigen Vorlesungen, habe kaum B&#252;cher gelesen und noch weniger Fachartikel. Und doch war mein Studium gut und eine optimale Vorbereitung auf das was da noch kam &#8230;</p>
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